Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine sinnvolle Versicherung, die jeder der nach dem 01. Januar 1961 geboren wurde, abschließen sollte. Für Menschen, die vor dem 01. Januar 1961 geboren wurden, tritt bei Berufsunfähigkeit, die gesetzliche Rentenversicherung in Kraft. Es gibt sehr viele Gründe, die eine Berufsfähigkeit beenden können. So ist es möglich, dass man plötzlich erkrankt und der körperliche Verfall es nicht mehr zu lässt, dass der Beruf weiterhin ausgeübt wird. In solch einem Fall kann die Existenz einer ganzen Familie auf dem Spiel stehen, wenn man sich gegen eine Berufsunfähigkeitsrente entschieden hat.

Für Arbeitnehmer, die vor 1961 geboren wurden, ist die gesetzliche Rentenversicherung dann für die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente verantwortlich. Doch auch hier gibt es einige Dinge zu beachten. Durch die vielen Rentenreformen der letzten Jahre wird eine Rente nur dann gezahlt, wenn der Versicherte in einem Ausbildungsberuf gearbeitet hat, und mit Beginn der Krankheit, nicht länger als sechs Stunden täglich dieser Arbeit nachgehen kann. Bei ungelernten oder angelernten Arbeitnehmern tritt keine Berufsunfähigkeitsrente in Kraft, da diese Arbeitnehmer immer auf den Arbeitsmarkt der ungelernten Kräfte verwiesen werden können.

Bei einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sollte jeder genau prüfen, welche Leistungen im Ernstfall zu erwarten sind. Auch die Beiträge einer solchen privaten Vorsorge sind recht unterschiedlich, und manchmal auch erheblich. Je älter der Versicherungsnehmer ist, desto höher sind auch die Beiträge. Die Höhe der Beitragszahlung hat auch mit dem ausgeübten Beruf zu tun; so sind die Versicherungsbeiträge für Akademiker, die einen Schreibtischjob haben deutlich niedriger, als die Beiträge für einen Krankenpfleger, der in seinem Beruf oft körperlich schwer arbeiten muss. Jedoch haben alle privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen eines gemeinsam, um in Kraft treten zu können, bedarf es einer Gesundheitsprüfung.

Bei den Pflegekräften ist es häufig der Fall, dass sie schon in jungen Jahren unter Rückenproblemen leiden, und diese natürlich bei Vertragsabschluss nicht verschweigen dürfen, sodass für diese Versicherung Risikobeiträge gezahlt werden müssen. Wer aber schon zu Beginn seiner Ausbildung eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, wird kaum Risikozuschläge zu bezahlen haben.
So ist ersichtlich, dass junge Menschen die Beiträge für ihre private Berufsunfähigkeitsversicherung niedrig halten können. Eine Dynamisierung der Beiträge ist sinnvoll, denn durch die Inflation und Gehaltserhöhungen, wird die zu erwartende Rentenzahlung im Bedarfsfall, nicht ausreichen.

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