Progression

Eine Statistik sagt, dass die meisten Unfälle im Straßenverkehr und in der Freizeit passieren. Um sich optimal zu schützen, ist eine private Unfallversicherung unverzichtbar. Sind nach einem Unfall bleibende körperliche Schäden vorhanden, so wird man mit erheblichen Kosten konfrontiert. Mit der tariflich vereinbarten Progression bei einer privaten Unfallversicherung ist man im Falle der Invalidität gut abgesichert. Gesundheitliche Schäden als Folge eines Unfalles gehen meist einher mit finanziellen Problemen. In der privaten Unfallversicherung sind Invaliditätszahlungen ein wichtiger Punkt. Damit die Versicherung Invaliditätsleistungen vornimmt, müssen einige Voraussetzungen befolgt werden. Innerhalb eines Jahres nach dem Unfall muss die Invalidität eingetreten sein. Binnen einer Frist von fünfzehn Monaten nach dem Ereignis muss die Invalidität ärztlich festgestellt worden sein und umgehend der Versicherung schriftlich mitgeteilt werden.

Es werden keine Leistungen gezahlt, wenn der Versicherte innerhalb eines Jahres nach dem Unfall stirbt. Spricht man von einer Grundsumme bei der privaten Unfallversicherung, so handelt es sich um die Versicherungssumme ohne Progression. Man sollte darauf achten, dass die Grundsumme ausreichend hoch ist, damit man nicht unterversichert ist, allerdings steigt der Beitrag je höher die Grundsumme ist. Schließt man eine Unfallversicherung ab, so kann man in der Regel vertraglich eine Progression vereinbaren. Die Progression besagt, dass die Summe, die bei Invalidität gezahlt wird, umso höher wird je schwerer der Invaliditätsgrad ist. Es kommt also zu höheren Zahlungen je schwerer die Invalidität ist. Vereinbart man beispielsweise eine Progression von fünfhundert Prozent, und es würde eine einhundertprozentige Invalidität eintreten, so würde das 5-fache der Versicherungssumme gezahlt.

Eine Progression setzt meist bei einer Invalidität über fünfundzwanzig Prozent ein. Mit der Progressionsvereinbarung lässt sich der Beitrag senken und man ist trotzdem für den Fall der Invalidität gut abgesichert. Die gesetzliche Unfallversicherung reicht in keinem Fall aus, sie schützt überdies nur Arbeitnehmer oder Schüler und Studenten. Dies auch nur während ihrer Tätigkeit und auf dem Weg von oder zur Arbeit oder Schule. Selbstständige, Hausfrauen und -männer sind nicht in der gesetzlichen Unfallversicherung nicht berücksichtigt. Jedoch gerade im Haushalt ist das Unfallrisiko sehr groß. Bei einem Sturz von der Leiter etwa sind komplizierte Knochenbrüche keine Seltenheit. Die besten Unfallversicherungstarife mit hoher Progression können Online verglichen werden