Private Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung gehört zu den am meisten nachgefragten Versicherungsarten. Dies liegt sicher unter anderem auch daran, dass ein Unfall ein zwar zum Glück seltenes Ereignis ist, aber bei einem Eintritt dieser Begebenheit die mitunter furchtbaren Auswirkungen und auch katastrophalen Folgen sehr konkret bei jedem Einzelnen im Kopf verhaftet sind und grundsätzlich auch jeden treffen können. Somit verwundert es nicht, dass es Millionen von Verträgen und Policen für private Unfallversicherungen gibt.

Die private Unfallversicherung kann je nach subjektivem Bedarf und persönlichem Wunsch des einzelnen Versicherungsnehmers gestaltet werden. Wo mancher sich lediglich gegen einen Sportunfall absichern lassen möchte, ist einer anderen Person der Schutz des Kindes oder sogar der ganzen Familie wichtig. Da die private Unfallversicherung grundsätzlich nur Schutz bei Unfällen bietet, möchten einige aber auch die Möglichkeit einer eintretenden Krankheit mitversichern etc.

Vor diesem Hintergrund kann die private Unfallversicherung prinzipiell gegen Einmalzahlung oder laufende Beiträge und mit Kapitalleistung und bzw. oder Rentenleistung unterschieden werden. Das bedeutet, die Versicherung wird entweder aus einer einmaligen Zahlung oder monatlichen Zahlungen gespeist und bei Eintritt des Versicherungsfalls wird die versicherte Leistung als monetäre Geldleistung in einer Summe oder als monatliche Rente gezahlt; eine Kombination dieser Möglichkeiten ist ebenfalls denkbar.

Private Unfallversicherungen können heutzutage – je nach Anbieter und individuellem Wunsch – mit den unterschiedlichsten Zusatzoptionen abgeschlossen werden. Zusätzlich gewünschte Leistungen können darüber hinaus ebenfalls Bestandteil des Vertrages ein. Somit können beispielsweise Policen mit verbesserter Gliedertaxe (dient dem Beurteilen des Invaliditätsgrades beispielsweise bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit eines Körperteils, so schlägt zum Beispiel der Verlust eines Daumens mit 20 %, einer Hand mit 55 %, eines Auges mit 50 %, einer großen Zehe mit 5 % und des Geschmackes mit 10 % zu Buche), Progression bei höheren Invaliditätsgraden und/oder Beitragsrückerstattung ausgestattet werden. Zu den zusätzlichen Leistungen, die eventuell mit abgesichert werden sollen, zählen unter anderem Todesfall, Bergungskosten, Krankenhaustagegeld, Kurkostenbeihilfe, kosmetische Operationen, Leistungen bei Knochenbrüchen und Sofortleistungen bei schweren Verletzungen.

Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob eine private Unfallversicherung und wenn ja vor allem welcher Tarif ihm den besten individuellen Schutz zukommen lässt. Ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter bzw. ein Tarifrechner im Internet lohnt sich allemal, da das Angebot vielfältig ist und oftmals abweicht.