Deckt Unfälle in der Freizeit

Die private Unfallversicherung zahlt bei Unglücksfällen in der Freizeit. Sie ist aus diesem Grund für alle Familienmitglieder besonders wichtig. Nicht immer kann man einem Unfall aus dem Weg gehen, deshalb ist es umso wichtiger, im Ernstfall gut abgesichert zu sein. Nach einem Unfall in der Freizeit genießt man keinen Unfallschutz aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Besonders Selbstständige, Hausfrauen oder auch Arbeitslose sind in der Freizeit nicht abgesichert. Die finanziellen Folgen, ganz abgesehen von den gesundheitlichen Einschränkungen sind oftmals ganz erheblich.

Mit einer privaten Unfallversicherung genießt man weltweiten Schutz rund um die Uhr. Falls ein Unfall zur Teil- oder Vollinvalidität führt, zahlt die private Unfallversicherung nach dem Grad der erlittenen Invalidität. Die Zahlungen der Versicherungen sind einkommens- und lohnsteuerfrei. Verunfallte Personen können mit dem Geld beispielsweise Spezialbehandlungen im Ausland finanzieren, sie können mit dem Geld eine Umschulung oder einen Berufswechsel bezahlen, oder auch nötige Umbauten der Wohnung vornehmen lassen. Wählt man einen Tarif mit einer besonders hohen Progression, so steigt die Leistung der Versicherung mit dem Invaliditätsgrad. Bei einer einhundertprozentigen Invalidität beispielsweise zahlt eine Versicherung das Dreieinhalbfache der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme. Nach einem Unfall in der Freizeit ist oftmals eine längere Genesungszeit erforderlich. Nach einem komplizierten Bruch etwa ist man lange Zeit nicht arbeitsfähig. Mit einem Tagegeld können Einkommensverluste aufgefangen werden. Hier unterscheidet die private Unfallversicherung allerdings zwischen Arbeitnehmern und Selbstständigen oder Freiberuflern.

Selbstständige erhalten ein Tagegeld aus der privaten Unfallversicherung ab dem achten Tag, wohin gegen Arbeitnehmer erst nach dem dreiundvierzigsten Tag Tagegeld erhalten. Allerdings erhalten sie bis zu diesem Zeitpunkt die gesetzlich vorgeschriebene Lohnfortzahlung. Auch für Personen, die keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen, kann ein Tagegeld gezahlt werden. Bei einem Unfall-Krankenhaustagegeld zahlen Gesellschaften für einen unfallbedingten Krankenhausaufenthalt die vertraglich vereinbarten Zahlungen. Müssen verletzte Personen beispielsweise nach einem Skiunfall im Ausland aufwendig geborgen werden, so werden Bergungs-, Rettungs- oder auch Sucheinsätze von einer privaten Unfallversicherung übernommen. Der Transport von verunfallten Personen ins Krankenhaus oder auch in eine Spezialklinik wird ebenfalls von den Gesellschaften bezahlt. Die Kosten für den Rücktransport in den Heimatort sind ebenfalls Leistungen der privaten Unfallversicherung, ebenso wie der Rücktransport bei Tod des Versicherten. Tarifvergleiche sind in jedem Fall lohnenswert.

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